CORINNA & HEINER

Heiner Friedrich 2007 in New York. Foto: Helmut Fricke © Heiner Friedrich

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Heiner Friedrich ist eine Schlüsselfigur der internationalen Kunstszene. Seit Beginn der 1960er Jahre hat er zunächst als Galerist in München, Köln und New York, seit 1974 als Mitbegründer und treibende Kraft der renommierten Dia Art Foundation in New York maßgeblich zu einer sich verändernden Kunstrezeption in den 1960er und 1970er Jahren beigetragen. Schon in frühen Jahren arbeitete er eng mit heute weltbekannten Künstlern zusammen, darunter Joseph Beuys, Palermo, Dan Flavin, Donald Judd, Walter De Maria, Cy Twombly oder Andy Warhol. In enger Kooperation mit ihnen trug er zum Aufbau umfänglicher Sammlungen und zur Verwirklichung von zunächst utopisch wirkenden Werken bei, darunter das berühmte „The Lightning Field“ von Walter De Maria in New Mexico (1977) oder die einzigartige Synthese von Kunst und Leben, die Donald Judd in Marfa, Texas, geschaffen hat. Es ist ein Glücksfall, dass sein Wirken nicht nur mit New York und dem Westen Amerikas verbunden ist, sondern auch mit München.
Am 20. Oktober 2011 führte Corinna Thierolf in der Pinakothek der Moderne ein Gespräch mit Heiner Friedrich über seine Vision und sein Leben mit der Kunst. Das Gespräch bildete das Finale des American Summer und rückte damit Heiner Friedrichs Bedeutung für die Rezeption amerikanischer Gegenwartskunst, die nachhaltige Wirkung seiner Projekte in München zu Beginn der 1970er Jahre sowie sein erneutes Engagement in Bayern für die Pinakothek der Moderne in den Fokus. Friedrich berichtete auch von seinen aktuellsten Projekten, den Stiftungen DASMAXIMUM in Traunreut und Klang-Licht-Raum in Polling.